Ink Connection Blog

Druckfarbenlogistik für weniger Schwachstellen und mehr Effizienzsteigerungen

Bei vielen Verpackungs- und Etikettenherstellern führen das Managen der Druckfarben und das Streben nach präziser Farbreproduktion zu Wertverlust im Unternehmen. Der Weg der Druckfarben durch die Druckerei ist recht komplex, und jegliche Fehler auf dieser Strecke können die Ausgabequalität, die Maschinenlaufzeit und die Lieferzeit beeinträchtigen sowie letztlich auch den Gewinn schmälern.

Denkbare Szenarien: Aufgrund von Verzögerungen beim Anmischen einer Druckfarbenrezeptur im Farblabor steht eine Hochleistungsdruckmaschine still. Nach der Produktion ist noch eine große Menge Druckfarbe vorhanden, die nicht mehr benötigt wird. Infolge von Neuanfertigungen oder Fehlern beim Proofing muss teurer Bedruckstoff entsorgt werden. Hinzu kommt, dass zum Erwerben, Lagern und Nachverfolgen von Druckfarben erhebliche Ressourcen benötigt werden.

Seit nunmehr fast 50 Jahren wenden sich Druckverarbeiter aus aller Welt an uns, um Lösungen zu derartigen Herausforderungen zu erhalten.

Das InkConnection-Blog mit dieser Sonderreihe zum Thema Druckfarbenlogistik basiert auf dem Wissen, das wir in diesem Zeitraum durch die Zusammenarbeit mit unseren Kunden gewonnen haben. Die Blog-Informationen sollen auch Ihnen helfen, druckfarbenbezogene Probleme zu lösen.

In künftigen Beiträgen werden wir Ihnen dabei helfen, Verschwendung in Ihrem Workflow zu erkennen und Abhilfe zu schaffen. Zudem zeigen wir Ihnen, wie Druckfarbenmanagement-Software durch automatisierte Prozesse und Echtzeitinformationen zu einer schnelleren und besseren Entscheidungsfindung beitragen kann.

Wertschöpfung ohne Verschwendung

Gute Druckfarbenlogistik lässt sich unserer Ansicht nach so umschreiben: „Ein kontrolliertes System, das Ausgaben für jegliche druckfarbenbezogene Ressourcen verhindert, die nicht auf Nutzen für den Endkunden ausgerichtet sind.“

Mit der richtigen Implementierung kann Druckfarbenlogistik Ihr Unternehmen „lean“ und „smart“ machen. Die Vorteile:

  • Deutlich weniger Verschwendung im gesamten Workflow. Jeglicher übermäßige Aufwand in Form von Zeit, Material, Werkzeugen, Verfahren, Mitarbeitern und Fläche beim Bearbeiten von Druckaufträgen entsprechend den Kundenanforderungen wird eliminiert
  • Konstant hohe Qualität gleich beim ersten Anlauf. Automatisierte Verfahren reduzieren Irrtümer auf ein Minimum.
  • Kürzere Reaktionszeiten.
  • Bessere Qualitätssicherung und höhere Sicherheit, beispielsweise durch die Möglichkeit, Farbchargen in der Lieferkette nachzuverfolgen.
  • Bessere Entscheidungen und Prognosen insbesondere auch dank fortschrittlicher Software.

Druckfarbenlogistik besteht aus drei wesentlichen Elementen:

  • Farbdosiersysteme zum Vorbereiten der jeweils benötigten Farben.
  • Proofing-Geräte zum Sichern einer präzisen, vorhersehbaren Farbwiedergabe.
  • Druckfarbenmanagement-Software für vielfältige Aufgaben, von Rezepturberechnungen bis hin zu Bestandskontrollen.

Farbdosiersysteme sind für Flexo-, Tief- und Siebdruckfarben erhältlich, es gibt aber Softwarepakete zum Managen aller Druckfarbensätze.

Markenartikler setzen heutzutage hohe Maßstäbe in Bezug auf zuverlässige Qualität, Just-in-Time-Lieferungen von kleineren Auflagen sowie Transparenz in der Lieferkette. Gutes Druckfarbenmanagement ist unter diesen Umständen wohl eine Voraussetzung für den Status als Vorzugslieferant.

In unserem nächsten Beitrag werfen wir einen genaueren Blick auf verschiedene Formen der Verschwendung.

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